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Mehrgenerationenhaus Husum – ausgewählt für das neue Aktionsprogramm

12. Dezember 2011

Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Abstimmung mit den Bundesländern, die Mehrgenerationenhäuser für das neue Bundesprogramm ermittelt. Damit können ab Januar 2012 bundesweit insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser an dem neuen Programm teilnehmen. Sie erhalten – wie im bisherigen Aktionsprogramm – einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) werden davon pro Haus 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die weiteren 10.000 Euro übernehmen Kommune oder Land. Das Mehrgenerationenhaus in Husum wird erneut gefördert. Dies teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete für Nordfriesland Ingbert Liebing mit.

 

„Das Mehrgenerationenhaus in Husum ist zu einer festen Institution geworden. Es ist für viele Menschen eine unverzichtbare Anlaufstelle. Die erneute Förderung zeigt, dass sich der unermüdliche Einsatz aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter gelohnt hat. Das Mehrgenerationenhaus in Husum erfüllt auch für das Aktionsprogramm II alle Voraussetzungen und ist somit auf der Höhe der Zeit. Eine optimale Ausgangslage für die Themen der Zukunft“, so Ingbert Liebing.

 

Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium im Aktionsprogramm II folgende neue Schwerpunkte:

Alter und Pflege
Etablierung von Beratungsangeboten für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen

Integration und Bildung
Etablierung integrationsfördernder und bildungsunterstützender Angebote in möglichst vielen Häusern

Haushaltsnahe Dienstleistungen
Nachhaltige Festigung der Mehrgenerationenhäuser als die Dienstleistungsdrehscheiben in der jeweiligen Standortkommune

Freiwilliges Engagement
Stärkere Vernetzung mit Einrichtungen und Initiativen – wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Jugendmigrationsdiensten
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Auch im neuen Förderprogramm wird der generationenübergreifende Ansatz im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus sind die Voraussetzungen geschaffen, dass jedes Mehrgenerationenhaus Bundesfreiwillige einsetzen kann.

Mehr Informationen im Internet: www.mehrgenerationenhaeuser.de

www.ingbert-liebing.de

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