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Über mich

Zu meiner Person

Zu meiner Person

1963 in Flensburg geboren; aufgewachsen in Neumünster, dort zur Schule gegangen, mein Abitur gemacht und meinen Wehrdienst geleistet. Studiert habe ich an der Christian-
Albrechts-Universität zu Kiel. Nach den ersten beruflichen Tätigkeiten in Kiel bin ich 1996 zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Sylt-Ost gewählt worden. Seit 2005 trat ich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis Nordfriesland und Dithmarschen-Nord im Deutschen Bundestag in Berlin ein.

Kurz: Ich bin in Schleswig-Holstein geboren, aufgewachsen, habe meine Ausbildung hier gemacht sowie Berufserfahrungen gesammelt. Ich fühle mich nicht nur mit unserem Bundesland eng verbunden, sondern bin in und mit Schleswig-Holstein verwurzelt. Ich bin stolz dieses Bundesland von 2005 bis 2017 in Berlin vertreten zu haben.

Mein Weg hat mich nun in ebendiese Hauptstadt geführt, um als Hauptgeschäftsführer des VKU tätig zu sein.
 

Lebenslauf

Lebenslauf Ingbert Liebing

geboren am 11. Mai 1963 in Flensburg, verheiratet, zwei Kinder, evangelisch-lutherisch

Schulbildung und Universitätslaufbahn

1982 Abitur
1982 - 1983               Wehrdienst
1984 - 1992 Studium der Politischen Wissenschaften, Literaturwissenschaften
und Orientalistik. Abschluss Magister Artium (M.A.)


Beruflicher Werdegang

1990 - 1996 Wissenschaftlicher Referent der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holsteins,
Büroleiter des Fraktionsvorsitzenden und Oppositionsführers
1996 - 2005 Hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Sylt-Ost
in dieser Zeit: Verbandsvorsteher des Zweckverbands
Inselgemeinschaft Flugplatz Sylt (1999-2005),
Stellv. Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbandes Sylt (1997-2005),
Vorsitzender Nordseebäderverbandes e.V. (2003-2005),
Vorsitzender Euregio „Die Watten“ (2003-2005)
2005 - 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB)
in dieser Zeit: Vorsitzender AG Kommunalpolitik und kommunal-politischer
Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion (2013-2017)
05/2017 - 06/2017 Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtages (MdL)
06/2017 - 03/2020 Staatssekretär in der Landesregierung Schleswig-Holstein
und Bevollmächtigter des Landes beim Bund
seit 04/2020 Hauptgeschäftsführer beim Verband kommunaler Unternehmen e. V.

 
Politischer Werdegang

1990 - 1996 Ratsherr der Stadt Neumünster
in dieser Teiz: von 1991-1996 Fraktionsvorsitzender
10/2005 - 09/2014 Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der
der CDU Schleswig-Holstein
06/2013 - 11/2017 Bundesvorsitzender der KPV der CDU/CSU Deutschlands

 

Meine beruflichen Stationen

VKU-Hauptgeschäftsführer (2020–heute)

seit 2020: Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen e. V.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vereint mehr als 1.600 kommunale Unternehmen mit über 300.000 Beschäftigten. Unsere Mitglieder sind dort aktiv, wo Daseinsvorsorge konkret wird: sie versorgen uns mit Energie und sauberem Trinkwasser, sie kümmern sich um die Abwasserentsorgung, sorgen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, halten unsere Städte und Gemeinden sauber und bauen unsere digitalen Netze aus. Sie investieren jedes Jahr Milliarden in die Infrastruktur vor Ort und gestalten damit die Zukunft ihrer Städte und Gemeinden ganz praktisch mit. Diese Perspektive der Umsetzer ist es, die wir als Verband in politische Debatten einbringen.

Als Stimme der Kommunalwirtschaft vertreten wir die Interessen der Praktiker vor Ort und setzen uns für sie in Berlin, in den Ländern und in Brüssel ein. Wir sorgen dafür, dass die Erfahrungen und Perspektiven der Umsetzer in politischen Entscheidungen und regulatorische Vorgaben berücksichtigt werden und setzen uns für Rahmenbedingungen ein, die in der Praxis auch funktionieren.

Gegenüber unseren Mitgliedern verstehen wir uns als starken Partner auf Augenhöhe. Unsere Aufgabe ist es, das Wissen der Unternehmen zusammenzuführen, den Austausch zu fördern und die Erfahrungen vor Ort in Politik und Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Als Hauptgeschäftsführer verantworte ich die strategische Ausrichtung des Verbandes und vertrete die gemeinsamen Anliegen unserer Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Dabei ist es mein Anspruch, die Perspektive der kommunalen Praxis in die großen Debatten über Infrastruktur, Versorgungssicherheit und Transformation einzubringen.


Daseinsvorsorge in Europa mit dem bvöd und SGI Europe

Die Belange der kommunalen Unternehmen werden heute nicht nur in Berlin entschieden. Viele Vorgaben, die Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft oder digitale Infrastruktur betreffen, entstehen auf europäischer Ebene und wirken sich unmittelbar auf die Praxis vor Ort aus. Deshalb gehört die europäische Interessenvertretung für mich ebenso zur kommunalen Daseinsvorsorge.

Mit meiner Wahl zum Hauptgeschäftsführer des VKU habe ich 2020 zugleich den Vorsitz des Bundesverbands Öffentliche Dienstleistungen (bvöd) übernommen. Der bvöd bündelt die Interessen öffentlicher Unternehmen, kommunaler Spitzenverbände, Fachverbände und öffentlicher Arbeitgeber in Deutschland und vertritt diese auf europäischer Ebene.

Über den bvöd sind wir Teil von SGI Europe, dem europäischen Verband der öffentlichen Arbeitgeber und Unternehmen. Im November 2025 wurde ich in das Amt des Präsidenten von SGI Europe gewählt. In dieser Rolle setze ich mich gemeinsam mit unseren europäischen Partnern dafür ein, dass die Stimme der öffentlichen Unternehmen und Arbeitgeber in Brüssel Gehör findet und die besonderen Anforderungen gemeinwohlorientierter Dienstleistungen bei europäischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

So ergänzen sich meine Aufgaben auf deutscher und europäischer Ebene: Während wir im VKU die Perspektive der kommunalen Unternehmen in Deutschland vertreten, sorgen wir beim bvöd und SGI Europe dafür, dass diese Interessen auch in Europa frühzeitig eingebracht werden.

Staatssekretär (2017–2020)

20172020: Staatssekretär in der Landesregierung Schleswig-Holstein und Bevollmächtigter beim Bund

Staatssekretäre, das sind beamtete Mitglieder der Landesregierung, die normalerweise in den Ministerien verantwortlich sind für die Organisation innerhalb des Ministeriums. Sie sind normalerweise die Verwaltungschefs, während die Ministerinnen und Minister die politischen Köpfe sind. In meinem Fall war es eine besondere Form: Als Staatssekretär gehörte ich zur Staatskanzlei, unterstand also direkt dem Ministerpräsidenten. Mit der Funktion als Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund war ich jedoch überwiegend in Berlin tätig und leitete die Landesvertretung Schleswig-Holsteins.

In der Landesvertretung wurde eine Vielzahl von Veranstaltungen unterschiedlichster Art durchgeführt, mit denen wir Schleswig-Holstein in Berlin präsentiert haben – für das Land und für unsere politischen Ziele warben. Das konnten öffentliche, kulturelle Veranstaltungen sein, aber auch zielgerichtete Fachgespräche, in denen konkrete Landesthemen im politischen Berlin beworben wurden. Wir empfingen Besuchergruppen aus dem Land, z. B. Schulklassen und informierten über unsere Arbeit.

Die zentrale politische Aufgabe lag darin, den Auftritt der Landesregierung im Bundesrat vorzubereiten. Über den Bundesrat wirken die Länder an der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes mit. In dieser „Länderkammer“ gibt es unterschiedliche Fachausschüsse, die die Entscheidungen des Bundesratsplenums vorbereiten. Mitarbeiter aus der Landesvertretung vertreten das Land in diesen Ausschüssen nach inhaltlichen Weisungen der Fachministerien in Kiel. Zum Plenum hin muss sich die Landesregierung dann aus den unterschiedlichen fachlichen und parteipolitischen Sichtweisen der Ministerien eine gemeinsame Position bilden. Diesen Prozess zu steuern und zu koordinieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Bevollmächtigten, die ich zu der Zeit ausfüllte.

Bundestagsabgeordneter (2005–2017)

20052017: Bundestagsabgeordneter

Von 2005 bis 2017 habe ich die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Nordfriesland und Dithmarschen-Nord in Berlin vertreten. Drei Mal wurde ich direkt in den Deutschen Bundestag gewählt, 2013 zuletzt mit 49,8 Prozent.

In meiner Fraktion hatte ich wichtige Funktionen übernommen: So wurde ich zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Kommunalpolitik gewählt und war als kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Interessenvertreter für die Belange der Städte, Gemeinden und Landkreise.

Nachdem ich zunächst acht Jahre lang Mitglied im Umweltausschuss war, war ich zuletzt in den Ausschuss für Wirtschaft und Energie gewechselt, wo ich mich um den Erfolg der Energiewende kümmerte.
Für mich besonders wichtige Themen waren und sind die Energiewende, die Stärkung der ländlichen Räume, Tourismus sowie die kommunale Entwicklung.

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